Wilderei: Ist ein Hund für fünf Risse verantwortlich?

In einem Revier im Donau-Ries-Kreis kam es innerhalb eines Jahres zu mindestens fünf Wildtierrissen. Die Polizei sucht nach Zeugen.
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Mindestens fünf gerissene Rehe sind dem Jagdpächter bekannt (Symbolbild).
Mindestens fünf gerissene Rehe sind dem Jagdpächter bekannt (Symbolbild).

In einem Jagdrevier in Nußbühl-Heidmersbrunn im Landkreis Donau-Ries, Bayern, treibt vermutlich ein wildernder Hund sein Unwesen. Wie „augsburger-allgemeine.de“ berichtet, seien innerhalb eines Jahres fünf Rehe in dem Revier in der Nähe von Fünfstetten gerissen worden. Der letzte Fall ereignete sich zwischen Sonntag, den 30. Juli, um 18 Uhr und dem darauffolgenden Montag um 10 Uhr. An dem Rehbock seien am Rücken deutliche Bissspuren eines Hundes zu erkennen gewesen. Die Keulen seien angefressen gewesen. Die Verletzungen haben ausgereicht, um den Rehbock verenden zu lassen.

Polizei bittet um Hinweise

Der Polizei Donauwörth liegen derzeit keine Anhaltspunkte auf den verantwortlichen Hundehalter vor. Der Jagdpächter habe Anzeige gegen Unbekannt wegen Verstößen nach dem Bayerischen Jagdgesetz erstattet.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0906 706670 bei der Polizeiinspektion Donauwörth zu melden.

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