Wilderei: Fuchs mit Pfeil geschossen

Ein Jäger musste einen schwerverletzten Fuchs erlösen. In seinem Hals steckte ein Pfeil. Die Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei.
Dieser Pfeil steckte im Hals des gewilderten Fuchses.
Dieser Pfeil steckte im Hals des gewilderten Fuchses.

Im Kreis Mayen-Koblenz ereignete sich am Wochenende ein grausamer Fall von Wilderei. Auf seinem Hof fand ein Grundstücksbesitzer einen durch einen Pfeil verletzten Fuchs. Dieser musste von einem zuständigen Jäger erlöst werden. Das berichtete die Polizeidirektion Mayen am 31. Januar in einer Pressemitteilung.

Der Pfeil war ca. 40 cm lang und hatte eine Spitze aus Metall. Wie "swr.de" mitteilte, habe sich mittlerweile ein Mann der Polizei Mayen gestellt. Der Grund: Der Druck der medialen Berichterstattung. Der Mann habe das Tier vertreiben wollen und deshalb mit einem Sportbogen auf den Fuchs geschossen.

Ermittlungen wegen Jagdwilderei

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Mann wegen Jagdwilderei und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

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