Ungewöhnliche Rettung: Feuerwehr rettet Jagdhund mitsamt Herrchen

In Kärnten musste die Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion ausrücken: Ein Jagdhund und sein Führer waren in Not.
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Seile und Karabiner waren bei der Rettung von „Alfi“ für die Feuerwehr Treffen essenziell.
Seile und Karabiner waren bei der Rettung von „Alfi“ für die Feuerwehr Treffen essenziell.

„Es war ein Einsatz der seltenen Art“, sagt Daniel Groß, der zweite Kommandant der Treffener Wehr. Was war geschehen? In der Nähe des Kärntner Orts büchste Münsterländer-Rüde „Alfi vom Holunderplatzl“ am Mittwoch, 4. November, aus. Alfis Herrchen – Tobias Knappitsch – suchte seinen Jagdhund in brennender Sorge. Mit von der Partie: Sein Berner Sennhund „Ranger“.

Münsterländer in Not - zunächst griff der Halter ein

Auf den Partner mit der kalten Schnauze war Verlass. Er führte Knappitsch zum Pöllinger Bach, wo er „Alfi“ bellen hörte. Das Problem: Der Münsterländer war nicht erreichbar. „Der Hund ist vermutlich den Hang heruntergestürzt“, sagt Groß von der Feuerwehr. „Alfi“ kauerte auf einem Felsvorsprung. Knappitsch ergriff daraufhin die Initiative und kletterte den Hang hinab. „Alfi“ war auf dem Felsvorsprung immer noch nicht erreichbar, heißt es von der Feuerwehr.

Aus einem Notfall wurden zwei

Das Drama endete kurz nach einem Anruf. Knappitsch alarmierte die Treffener Wehr. „Wir sind dann zum Bergen angerückt“, sagt Groß. Dabei musste „Alfi“ zuerst vom Felsvorsprung zu seinem Herrchen hinabgeseilt werden, um dann gemeinsam mit seinem Herrchen den Hang hinaufgeseilt zu werden. „Es war sehr ungewöhnlich“, sagt Groß. Aber: „Beide waren unverletzt, das ist das Wichtigste.“

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