Tödlicher Jagdunfall: Verteidiger legt Einspruch ein

Ein 33-Jähriger stand wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Jetzt gib es Neues zu dem Vorfall.
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Im Landkreis Kitzingen kommt es wohl zu einer Hauptverhandlung nach einem Jagdunfall im Januar.
Im Landkreis Kitzingen kommt es wohl zu einer Hauptverhandlung nach einem Jagdunfall im Januar.

In Franken hat es am Anfang diesen Jahres einen tödlichen Jagdunfall bei Volkach (Landkreis Kitzingen) gegeben. Der Querschläger eines 33-jährigen Schützen tötete damals einen 78—jährigen Jäger (wir berichteten). Anfang November erließ das Amtsgericht Kitzingen Strafbefehl. Jetzt gibt es Neuigkeiten zu dem Vorfall.

Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung

Die Würzburger Staanswaltschaft hatte eine Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen zu je 70 Euro beantragt. Das Amtsgericht erließ daraufhin gegen den Beschuldigten wie beantragt den Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung. Nun hat der Verteidiger des 33-Jährigen laut der „ZEIT“, die sich auf die "dpa" bezieht, Einspruch eingelegt. Die Folge: Laut Bericht der „ZEIT“ kommt es nun wohl zu einer Hauptverhandlung.

Jagdunfall bei Volkach: Das ist der Sachverhalt

Ursache ist der Vorfall vom 6. Januar diesen Jahres. Der 33-Jährige soll bei einer Drückjagd ein Stück Rehwild beschossen haben. Jedoch fehlte er und das Geschoss schlug in den gefrorenen Boden ein und prallte ab. Der Querschläger traf den 78-Jährigen am Kopf. Er erlag der Verletzung. Laut einem Bericht des „BR“ hätte der 33-Jährige nicht schießen dürfen – er habe gewusst, dass der 78-Jährige gefährlich nahe gewesen sei.

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