Nandu-Population konstant in Mecklenburg-Vorpommern

Die Zahl der Nandus in Mecklenburg-Vorpommern ist seit Frühjahr nur leicht gestiegen. Minister Dr. Backhaus scheint zufrieden.
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Im Jahr 2020 wurde der Nandu in Mecklenburg-Vorpommern ins Jagdrecht aufgenommen.
Im Jahr 2020 wurde der Nandu in Mecklenburg-Vorpommern ins Jagdrecht aufgenommen.

Die Zahlen der jährlichen Herbstzählung der Nandu-Population in Mecklenburg-Vorpommern liegen vor. Das berichtete die Landesregierung am 18. November in einer Pressemitteilung. Demzufolge wurden am 28. Oktober 144 Nandus im Biosphärenreservart Schaalsee gezählt. Darunter seien 56 Altvögel (19 Hähne und 37 Hennen), 82 Jungvögel aus diesem Jahr und weitere 6 Tiere, deren Alter und Geschlecht nicht differenziert werden konnte, gewesen. Das sind in Summe 13 Tiere mehr als im Frühling.

Aufnahme des Nandu ins Jagdrecht

„Die Aufnahme des Nandus ins Jagdrecht zeigt, dass die Anzahl der Nandus auf ein biotopangepasstes Maß reguliert werden konnte und somit die Konfliktdichte im Schutzgebiet abgenommen hat. Gleichwohl zeigen mir die Zahlen, dass der Bestand der Art Nandu im Schaalseebereich gesichert ist“, erklärte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Im Jagdjahr 2020/2021 wurden 152 Küken und Jährlinge sowie 29 adulte Nandus in Mecklenburg-Vorpommern erlegt. Ihr Verbreitungsgebiet beschränkte sich zum damaligen Zeitpunkt auf den Landkreis Nordwestmecklenburg. Im Jagdjahr 2021/2022 lag die Strecke bei nur noch 79 Nandus.

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