Mann schleppt totes Reh durch die Straßen: Anzeige wegen Wilderei

Bei Iserlohn wurde vergangene Woche ein Mann von Polizeibeamten angehalten. Er hatte ein totes Reh im Schlepptau…
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Das Reh war vier Tage zuvor bei einem Wildunfall verendet (Symbolbild).
Das Reh war vier Tage zuvor bei einem Wildunfall verendet (Symbolbild).

Vergangene Woche haben Polizeibeamte einen 53-jährigen Mann aufgehalten, der sich zu Fuß von Hemer auf dem Weg nach Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) befand. Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann dabei ein totes Stück Rehwild im Schlepptau. Das Reh sei vier Tage zuvor bei einem Wildunfall verendet.

Mann erhält Anzeige wegen Jagdwilderei

Auf Ansprache durch die Beamten reagiert der Mann hysterisch und weigerte sich zunächst das tote Tier loszulassen. Was er mit dem verunfallten Stück Rehwild vorhatte, ist unbekannt. Der Mann wurde aufgrund seines Verhaltens nach dem Psychisch-Kranken-Gesetz zwangseingewiesen. Zudem erfolgte eine Anzeige wegen Jagdwilderei gegen den Mann, da auch totes Wild im Eigentum des Jagdpächters bleibt, so die Polizei weiter.

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