Kitzrettung: Jetzt noch Förderung beim Ministerium beantragen

Drohnen zur Kitzrettung sind sehr teuer: Deshalb fördert das Landwirtschaftsministerium auch in diesem Jahr erneut die Anschaffung.
BIs Ende Juni kann noch eine Förderung für Drohnen beantragt werden.
BIs Ende Juni kann noch eine Förderung für Drohnen beantragt werden.

Derzeit sind in ganz Deutschland wieder zahlreiche Kitzrettungsteams mit ihren Drohnen im Einsatz. Für die Suche nach Jungwild ist diese Technik die effektivste Methode. Doch noch immer gibt es Regionen in denen es keine Jungwildrettungsteams gibt bzw. diese ohne Drohnen arbeiten. Damit die Anschaffung weiter flächendeckend vorangetrieben wird, fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) auch in diesem Jahr wieder den Kauf von Drohnen.

Antragsfrist endet am 30. Juni

Interessierte müssen sich bei der Antragstellung jedoch beeilen: Zum 30. Juni endet die Beantragungsfrist für die Teilnahme an der Fördermaßnahme. Antragsberechtigt sind „eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd (sog. Kitzrettungsvereine) gehört“, so das BMEL.

4.000 Euro maximale Förderhöhe

Förderfähig sind Drohnen, die eine Echtbildkamera mit integrierter/ kompatibler Wärmebildkamera besitzen, eine Mindestflugzeit von 20 Minuten haben und über eine Home-Return-Funktion verfügen. Die Förderquote wurde auf 60 Prozent der Investitionskosten und die maximale Förderhöhe auf 4.000 Euro pro Drohne festgelegt. Je Antragsteller werden in 2023 i.d.R. maximal zwei Drohnen gefördert.

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