Jagdunfall - Jäger verletzt sich schwer

Nach einem Jagdunfall waren zahlreiche Einsatzkräfte unterwegs, um einen Jäger zu bergen.
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In Hessen ist ein Jäger bei Fulda von seinem Hochsitz gestürzt.
In Hessen ist ein Jäger bei Fulda von seinem Hochsitz gestürzt.

Kein gutes Ende nahm eine Jagd am 28. November in Hessen. Die Leitstelle Fulda meldete gegen 12:24 Uhr einen Einsatz mit „Eingeklemmter/Verschütteter Person“. Was war geschehen? Der Jäger war vom Hochsitz gestürzt.

Um den Waidmann zu bergen, waren Feuerwehren und Rettungskräfte aus dem Raum Fulda im Einsatz. Laut der dortigen Lokalpresse, den „Osthessen News“, habe es sich um zahlreiche Einsatzkräfte gehandelt. Die Pressestelle der Stadt Fulda bestätigt gegenüber der PIRSCH den Einsatz. Vor Ort war zudem die hessische Polizei, die beim Einsatz die anderen Rettungskräfte unterstützte. "Wir haben uns beispielsweise darum gekümmert, dass die Waffe an jemanden kommt, der sie aufbewahren darf", teilt das Polizeipräsidium auf Nachfrage der PIRSCH mit.

Hing der Sturz mit einer Gesellschaftsjagd zusammen?

Wie es zu dem Sturz kam, ist derzeit noch unklar. Allerdings verweisen die „Osthessen News“ darauf, dass es im dortigen Gebiet eine Gesellschaftsjagd gegeben haben soll. Die Polizei und die Kreisgruppe konnten gegenüber der PIRSCH nicht bestätigen, ob es sich beispielsweise um eine Drückjagd gehandelt hatte. Das Polizeipräsidium teilte der PIRSCH mit, dass jedoch mehrere Jäger zugegen waren.

„Beim Eintreffen der Rettungskräfte lag der Mann auf dem Boden und wurde rausgetragen“, teilt die Pressesprecherin der PIRSCH mit. Die Erstmeldung bei der Leitstelle gibt einen ersten Aufschluss darüber, was geschehen sein könnte: Bei der Schussabgabe könnte der Mann auf rutschigem Untergrund ausgerutscht sein. Im Anschluss an die Bergung brachte der Rettungsdienst den Jäger ins Krankenhaus. 

Diese Struktur erleichterte die Rettung

Beim Einsatz bauten die Feuerwehr und der Rettungsdienst auf die „Rettungskette Forst“. Dahinter verbergen sich unter anderem festgelegte Abläufe und Rettungspunkte im Wald, um den Kräften die Anfahrt und Navigation zu erleichtern. „Oft wissen die Einsatzkräfte nicht, wo sie hinmüssen. Das Konzept hat gut funktioniert“, heißt es aus der Pressestelle.

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