Jagdunfälle: Zahlen gehen zurück

Im Jahr 2021 gingen die Zahlen der meldepflichtigen Unfälle in versicherten Jagdrevieren zurück. Der Deutsche Jagdverband begrüßt diesen Trend.
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Die Jagd ist vergleichsweise sicher.
Die Jagd ist vergleichsweise sicher.

Wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mitteilte, ist im Jahr 2021 die Zahl der meldepflichtigen Jagdunfälle gesunken. In den insgesamt 58.627 versicherten Jagdrevieren hat sich nur ein meldepflichtiger Unfall ereignet. Das sind lediglich 0,6 Prozent. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt diesen positiven Trend.

Bei der SVLFG sind insgesamt 1,4 Millionen Unternehmen versichert. 4,3 Prozent aller versicherten Firmen meldetet 2021 einen Unfall, davon 125 tödliche. Im Schnitt sind das 7-mal mehr Unfälle bei der Jagd, so der DJV in einer Pressemitteilung.

Die Jagd ist sicher

DJV - Präsidiumsmitglied Josef Schneider stellt die Jagd als vergleichsweise sichere Freizeitbeschäftigung dar. Im Zusammenhang mit den aktuellen Unfallzahlen hält er die bestehenden Pflichtmitgliedschaft aller Jagdrevierinhaber in der SVLFG als Anachronismus. „Die meisten Jägerinnen und Jäger sind anderweitig abgesichert, eine so teure Zwangsversicherung ist nicht zeitgemäß“, betont Schneider.

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