Jagdreise endet am Flughafen: Strafverfahren gegen Jäger

Trotz ordnungsgemäßer Verpackung und europäischen Feuerwaffenpass: Jagdreise endet für Jäger am Flughafen mit Strafanzeige.
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Bei der Kontrolle fielen die Waffen des Jagdgastes auf (Symbolbild).
Bei der Kontrolle fielen die Waffen des Jagdgastes auf (Symbolbild).

Es sollte eine schöne Zeit in Afrika werden: Drei Fluggäste wollten am Wochenende nach Simbabwe fliegen, um dort auf Kaffernbüffel zu jagen. Doch der geplante Jagdausflug endete jäh am Münchner Flughafen. Wie die Münchner Bundespolizei berichtet, seien die Doppellaufbüchsen des 47-jährigen Jägers zwar ordnungsgemäß verpackt gewesen und auch habe er einen europäischen Feuerwaffenpass vorzeigen können, trotzdem erwartet den Mann nun ein Strafverfahren.

Waffenembargo für Simbabwe

Simbabwe steht auf der Embargoliste nach der Außenwirtschaftsverordnung. Es dürfen demnach grundsätzlich keine Waffen in das Land ausgeführt werden, so die Bundespolizei. Eine Ausnahmegenehmigung habe nicht vorgelegen, wodurch den Mann nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Ausfuhrverbot von Waffen nach Simbabwe erwartet.

Ein solches Waffenembargo gibt es u.a. auch für den Kongo, Somalia oder die Zentralafrikanische Republik. Die aktullen Embargo-Listen können beim Zoll abgerufen werden. Hier kommen Sie zu der Liste (klick).

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