Jagdgesetz: Große Novelle in Brandenburg erstmal vom Tisch?

Jagdgesetz-Änderung: Auch der zweite Entwurf in Brandenburg ist gescheitert. Womöglich gibt es nun nur eine kleine Novellierung.
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Der zweite Entwurf ist nun auch vom Tisch.
Der zweite Entwurf ist nun auch vom Tisch.

In Brandenburg scheint nun auch der zweite Entwurf von Umweltminister Axel Vogel (Grüne) vom Tisch zu sein. Wie die CDU-Fraktion aus Brandenburg gegenüber der Redaktion berichtet, haben die CDU-Ressorts dem Gesetzentwurf die notwendige Zustimmung verweigert.

Vermutlich nur kleine Novelle

Es werde wahrscheinlich nur eine kleine Novelle, zur Erteilung von Jagdscheinen, geben, erklärt der CDU-Pressesprecher weiter. Es sei unklar, ob es eine weitere Novelle in der Legislaturperiode geben wird. Dies müsse im Koalitionsausschuss beraten werden.

Die beiden Entwürfe von Minister Vogel hatten sehr viel Widerstand seitens diverser Verbände nach sich gezogen. Unter anderem war ein Herabsetzen der Eigenjagdgröße scharf kritisiert worden. Auch ein mögliches Verbot der Nachtjagd auf Raubwild war im letzten Entwurf diskutiert worden.

+++ Update 17.25 Uhr +++

Gegenüber der Redaktion gibt sich das zuständige Ministerium jedoch unwissend. Auf die Frage, ob der zweite Entwurf vom Tisch sei, wurde geantwortet: "Das kann ich Ihnen nicht bestätigen. Der überarbeitete Entwurf des Jagdgesetzes befindet sich in der Ressortabstimmung. Es werden die eingehenden Stellungnahmen ausgewertet."

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