Hundeführer in Not: Fast 400 Jäger spenden für verletzten Jäger

Spendenkampagne nach einer schweren Verletzung: Überwältigende Resonanz für verletzten Hundeführer aus Sachsen.
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Jüngst verletzte sich ein Hundeführer bei einer Nachsuche. Seine Zukunft schien ungewiss. Doch die Jägerschaft zeigte sich solidarisch.
Jüngst verletzte sich ein Hundeführer bei einer Nachsuche. Seine Zukunft schien ungewiss. Doch die Jägerschaft zeigte sich solidarisch.

Vergangene Woche verletzte sich Schweisshundeführer Paul Sundermann schwer bei einer Nachsuche. Was folgte, waren mehrere Operationen, eine drohende Blutvergiftung und eine ungewisse Zukunft (wir berichteten). Daraufhin rief sein Waidgenosse Falk Brauer eine Spendenkampagne ins Leben. Die erzielte Summe zeigt: Ganz so zerstritten scheint die Jägerschaft nicht zu sein.

Initiator der Spendenaktion ist überrascht

Im Spendentopf für den geforkelten Hundeführer sind fast 10.000 Euro. „Ich war überwältigt, es hat mich fast die ganzen vergangenen Tage beschäftigt“, sagt Falk Brauer, selbst Hundeführer und Initiator der Kampagne. Er hatte bereits das Gespräch mit Paul Sundermann gesucht. „Ihm ist mit dem Geld in der jetzigen Situation sehr geholfen. Er kann sich jetzt beruhigt auf seine Genesung konzentrieren und muss sich keine Gedanken machen.“ Für ihn war die Aktion eine Überraschung: „Ich hätte niemals damit gerechnet, dass so eine große Solidarität herrscht.“ Viele Spenden seien auch von Menschen gekommen, die den verletzten Hundeführer nicht kennen. Lumpen lassen, haben sich die rund 400 Spender nicht - die höchste Spende betrug über 200 Euro.

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