Bis zu 20 Luchse: Auswilderungen in Sachsen geplant

In Sachsen sollen Luchse wieder angesiedelt werden. Landesumweltamt plant dazu ein Konzept bis Ende nächsten Jahres.
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In Sachsen gab es bisher immer nur sporadisch Hinweise auf den Luchs.
In Sachsen gab es bisher immer nur sporadisch Hinweise auf den Luchs.

Bisher gibt es nur sporadische Hinweise auf einzelne Luchse, die sächsische Wälder durchstreifen. Im vergangenen Jahr waren es 28 Meldungen, die auf gelegentliche Zuwanderung schließen lassen. Doch das könnte sich bald ändern. Denn in Sachsen laufen Vorbereitungen zur Auswilderung von Luchsen.

Bis zu 20 Luchse sollen ausgewildert werden

Mit der Erarbeitung eines entsprechenden Konzepts und der Umsetzung des Vorhabens beauftrage das Sächsische Umweltministerium das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Geplant ist die Auswilderung von bis zu 20 Luchsen im Landeswald des Erzgebirges und Elbsandsteingebirges. Die Großkatzen sollen aus der Schweiz, Rumänien und Slowakei stammen. Das Vorhaben ordne sich in das „Fachliche Rahmenkonzept zum Erreichen eines günstigen Erhaltungszustandes des Luchses in Deutschland“ ein, teilt das Umweltministerium mit.

Die Öffentlichkeitsarbeit zu dem strittigen Wiederansiedlungs-Projekt sowie die Rissbegutachtung von Nutztieren und Beratung der Nutztierhalter soll durch die Fachstelle Wolf des LfULG erfolgen. Das Konzept soll das Landesumweltamt bis Ende nächsten Jahres vorlegen.

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