Auslandsjagd: Prominente stellen sich gegen Jagd

Die Jagd im Ausland polarisiert seit je her. Jüngst bezogen über 30 Prominente Stellung gegen die Jagdart.
In einem Brief an Umweltministerin Lemke haben sich deutsche Promis gegen die Trophäenjagd im Ausland ausgesprochen.
In einem Brief an Umweltministerin Lemke haben sich deutsche Promis gegen die Trophäenjagd im Ausland ausgesprochen.

Mit einem offenen Brief haben sich über 30 Prominente an Steffi Lemke, die deutsche Umweltministerin, gewandt. Das vermeldete die „dpa“ am 25. Mai. Der Inhalt des Schreibens betrifft die Jagd und hat es in sich.

Prominente gegen Trophäenjagd: Das sind die Forderungen

Die Unterzeichner des Briefs stammen aus Wissenschaft und Gesellschaft. Darunter beispielsweise Schauspielerin Maria Furtwängler, die Modedesigner Wolfgang Joop und Guido Maria Kretschmer aber auch der Comedian Atze Schröder signierte den Brief. Sie fordern, die Einfuhr von Trophäen bedrohter und geschützter Arten nach Deutschland zu unterbinden. Die „dpa“ zitiert einen Auszug des Briefs in ihrer Meldung. Man sei schockiert darüber, dass Jäger „Eisbären, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Tiere vieler weiterer bedrohter und geschützter Arten“ jagen und deren Trophäen nach Deutschland einführen dürfen. Laut der „dpa“ äußerte sich das Umweltministerium noch nicht zum Brief.

Trophäeneinfuhr: Wie viele Trophäen wurden eingeführt?

Laut Angaben des Bundesamts für Naturschutz, auf die sich die „dpa“ bezieht, kam es 2022 zu insgesamt 463 Einfuhren von Trophäen geschützter Arten. Darunter 24 Elefanten, 16 Leoparden, 139 Zebras, 35 Giraffen, neun Löwen und drei Breitmaulnashörner.

Weitere Funktionen
Zu den Themen
Kommentieren Sie