ASP-Suchhunde: Minister fordert Steuerbefreiung für Hunde

Landwirtschaftsminister Peter Hauk fordert, dass ASP-Kadaversuchhunde in Baden-Württemberg von der Hundesteuer befreit werden.
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Ist die ASP im Revier angekommen, wird alles anders! Dann hat das Veterinäramt das Sagen. Eine geltend gemachte Pachtpreis-minderung durch den Pächter kann die Jagdgenossenschaft von der Behörde nach TierGesG § 39 a aber erstattet verlangen.
ASP-Suchhunde sollen in Baden-Württemberg von der Hundesteuer befreit werden. Das fordert zumindest Landwirtschaftsminister Peter Hauk.

In einem Brief an den Präsidenten des Gemeinderats, Steffen Jäger, hat Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk eine Befreiung von der Hundesteuer für ASP-Kadaversuchhunde angeregt. Wie dem Schreiben, welches der Redaktion vorliegt, zu entnehmen ist, würden die Hundehalter mit ihren Suchhunden Aufgaben, die im öffentlichen Interesse liegen und der Allgemeinheit dienen, erfüllen. Dies sei vergleichbar mit Rettungs-, Jagd-, Hirten, Herde- und Hütehunden. Durch den Wegfall der Hundesteuer würde man die Leistungen der ASP-Kadaversuchhundeführer zusätzlich honorieren, so Hauk weiter.

300 Suchteams in Baden-Württemberg geplant

Insgesamt würde der Maßnahmenplan in Baden-Württemberg mittelfristig die Ausbildung von 300 ständig abrufbereiten ASP-Kadaverspürhunden vorsehen. Das Halten und der Einsatz dieser Hunde müsse dabei umfassend unterstützt werden, daher soll sich Gemeinderatspräsident Jäger in den Kommunen dafür stark machen, dass die Hundesteuer für die Suchhunde entfällt.

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