ASP: Neues Entschädigungssystem für Schutzkorridor in Brandenburg

Krisenstableiterin Anna Heyer-Stuffer besucht den LJV Brandenburg um über die Hundeausbildung und das neue Entschädigungssystem zu sprechen.
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Künftig gibt es eine Änderung bei der Prämie im Schutzkorridor.
Künftig gibt es eine Änderung bei der Prämie im Schutzkorridor.

Bei einem Besuch des Landesjagdverbands Brandenburg will sich die Leiterin des Landeskrisenstabs zur Bekämpfung der ASP, Verbraucherschutzstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, heute über Hundeausbildung austauschen. Die Fallwildsuche mit speziell ausgebildeten Kadaversuchhunden stellt eine unverzichtbare Bekämpfungsmaßnahme gegen die Afrikanische Schweinepest dar. Bislang wurden im Land Brandenburg 88 Kadaversuchhunde ausgebildet. „Das ist eine echte Erfolgsgeschichte“, so Heyer-Stuffer. " Auch LJVB -Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff lobt: „Der Einsatz von geprüften Kadaversuchhunde-Gespannen ist sehr erfolgreich und verdeutlicht den enormen Stellenwert bei der Eindämmung der ASP in Brandenburg."

Künftig Flächenprämie in Brandenburg

Aber dem 1. April 2023 gibt es eine neue Aufwandsentschädigung im ASP-Schutzkorridor. Bislang wurde pro entnommenen Wildschwein 150 Euro gezahlt. Ab April erfolgt die Umstellung auf eine Flächenprämie, die sich unter anderem aus der Größe des Jagdbezirkes und der durchschnittlichen Jagdstrecke vor ASP-Ausbruch errechnet. Mit dem neuen System soll künftig der Aufwand der Jäger entschädigt werden, den Schutzkorridor frei von Schwarzwild zu halten. Der LJVB unterstützt die Änderung der Prämienregelung.

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