ASP: Erster Ausbruch in Tschechien nach fünf Jahren

Fast fünf Jahre nach dem letzten Ausbruch kehrt die Afrikanische Schweinepest (ASP) zurück in die tschechische Republik.
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07. Dezember 2022
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Das ASP-Virus ist zurück in der tschechischen Wildschweinepopulation. Nach fünf Jahren wurde erstmals wieder ein totes infiziertes Wildschwein gefunden.
Das ASP-Virus ist zurück in der tschechischen Wildschweinepopulation. Nach fünf Jahren wurde erstmals wieder ein totes infiziertes Wildschwein gefunden.

Das Staatliche Veterinärinstitut in Prag bestätigte vergangene Woche die Infektion bei einem toten Wildschwein. Es wurde in der Nähe der Grenze zu Polen in Frýdlant in der Region Liberec gefunden. Die Veterinärverwaltung ordnete sofort Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen an und richtete ein rund 200 km² großes Sperrgebiet rund um den Fundort ein. In diesem Gebiet ist die Jagd auf Wildschweine vorübergehend verboten. Zudem wird die Bewegung der Population eingeschränkt und die Überwachungsmaßnahmen intensivert. Von den Anordnungen sind auch die Hausschweinehalter in dem Gebiet sowie die Betreiber von Schlacht- und Verarbeitungsbetrieben betroffen.

Letzter ASP-Fall in Tschechien aus 2018

Den ersten Ausbruch der ASP gab es im Juni 2017 bei Wildschweinen in der Region Zlín. Mit umfangreichen Maßnahmen gelang es Tschechien, die wieder seuchenfrei zu werden, der letzte positive Fall war im Februar 2018. Tschechien galt offiziell als ASP-frei.

Der Artikel ist zuerst auf agrarheute erschienen.

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