ASP: Erster Ausbruch nach sechs Monaten ohne Fund

Erstmals seit Ende März wurden in einem ehemaligen ASP-Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree wieder infzierte Wildschweine gefunden.
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Seit Monaten wurde im ehemaligen Kerngebiet 5 keine ASP mehr nachgewiesen. Nun gab es wieder einen Fund (Symbolbild).
Seit Monaten wurde im ehemaligen Kerngebiet 5 keine ASP mehr nachgewiesen. Nun gab es wieder einen Fund (Symbolbild).

Rund acht Monate war Ruhe – nun wurde erneut ein an ASP verendetes Schwarzwild im ehemaligen Kerngebiet 5 im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) gefunden. Wie der Landkreis mitteilt, handelt es sich dabei um zwei Bachen mit Frischlingen. Die Kadaver seien geborgen und beprobt worden. Erst im Oktober war das Kerngebiet aufgehoben und in die weiße Zone überführt worden.

Eintragsweg soll geklärt werden

Man arbeite derzeit intensiv an der Klärung der Situation vor Ort und würde auch vesuchen, den möglichen Eintragsweg in die weiße Zone zu ermitteln. Die Jäger vor Ort seien informiert worden und man suche nun am Fundort verstärkt mit Kadaversuchhunden und unter Einsatz von Drohnentechnik nach weiterem Fallwild.

Was ist eine weiße Zone?

Bei der „weißen Zone“ handelt es sich um ein Gebiet, welches durch feste Zäune „wildschweinsicher“ umschlossen wird. In diesem Bereich soll möglichst die komplette Schwarzwildpopulation entnommen werden, um eine Verschleppung der ASP in bislang ASP-freie Gebiete zu unterbinden.

„Dass es in der Weißen Zone zu einem Fallwildfund kommen kann, war nicht völlig auszuschließen, zeigt aber einmal mehr, wie wichtig es zur Eindämmung der Tierseuche ist, diesen Bereich tatsächlich frei von Wildschweinen zu bekommen. Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“, wird Amtstierärztin Petra Senger zitiert.

Die weiße Zone sei weiterhin durch Zäune abgetrennt, welcher kontinuierlich gewartet werden würde. Sollten Beschädigungen an den Zaunanlagen auffallen, können diese unter asp-zaun@l-os.de gemeldet werden.

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