ASP-Bekämpfung: Land zahlt rund 790.000 Euro Bachenprämie

Für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest hat Brandeburg 2021/ 2022 789.750 Euro für erlegtes Schwarzwild gezahlt.
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Die Bachenprämie wird in Brandenburg weiterhin ausgezahlt.
Die Bachenprämie wird in Brandenburg weiterhin ausgezahlt.

Auch im kommenden Jahr will Brandenburg an der bewährten „Bachenprämie“ zur ASP-Bekämpfung festhalten. Wie das Landwirtschaftsministerium berichtet, wurden im Jagdjahr 2021/ 2022 789.750 Euro für erlegtes Schwarzwild ausgezahlt. Besonders der langfristigen Dezimierung von reproduktionsfähigen Tieren kommt bei der Senkung des Ausbreitungsrisikos eine besondere Bedeutung zu. Daher zahlt Brandenburg in den Sperrzonen I und II ohne weißen Zonen für jedes erlegte weibliche Stück Schwarzwild der Altersklasse 1 und 2 auch künftig eine „Bachenprämie“ in Höhe von 80 Euro. Anträge müssen bis Spätestens 30. April 2023 bei der zuständigen unteren Jagdbehörde eingereicht werden,

Prämie für 9.698 Stück Schwarzwild ausgezahlt

Im Vorjahresjagdjahr war die Bachenprämie im gesamten Land Brandenburg, ungeachtet der Betroffenheit durch die ASP, gezahlt worden. 1.235 Jagdausübungsberechtigte hatten dementsprechende Anträge eingereicht. Genehmigt und ausgezahlt wurde die Prämie für 9.698 erlegte weibliche Stück Schwarzwild. Nachdem das Landwirtschaftsministerium vier Jahre in Folge die Erlegung von Schwarzwild im Land Brandenburg flächendeckend gefördert hat, richtet das Ressort den Fokus nun auf die regional sensiblen Bereiche des ASP-Geschehens, heißt es in einer Pressemitteilung vom zuständigen Ministerium.

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