Gassirunde im Wald: Autofahrer fährt sich auf Waldweg fest

Diese Gassirunde endete im Graben: In Saarbrücken musste eine Autofahrer im Wald aus einer misslichen Lage befreit werden.
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Auto-im-Wasser
Der Autofahrer konnte sich nicht mehr alleine aus seiner misslichen Lage befreien.

„Es gibt nichts, was es nicht gibt“ – so kommentiert Saarlands Umweltminister Reinhold Jost einen Vorfall, der sich vergangenen Montag abspielte. Ein Mann wollte unerlaubterweise den Wald bei Von der Heyd über einen Feldwirtschaftsweg durchqueren, um mit seinem Hund Gassi zu gehen. Dabei fuhr er durch einen „kleinen See“, der sich nach ergiebigen Regenfällen dort gebildet hatte. Der Autofahrer unterschätze dabei jedoch die Tiefe der Wasserfläche und den Umstand, dass sich der Boden durch den Regen aufgeweicht hatte, so das Umweltministerium. Das Fahrzeug versank nicht nur im Waldboden, es rutschte auch noch in einen Entwässerungsgraben. Die rechte Fahrzeugseite des Autos hing bis zum Schweinwerfer im Wasser, eine Rettung war nötig.

Fahren und Parken im Wald verboten

„Damit der Hund keine nassen Füße bekommt, wird er zu einem Baum im Wald mit dem Pkw kutschiert.“ Für den Minister Jost ein Anlass, auf die im Wald geltenden Regeln aufmerksam zu machen: „Auch wenn kein Verbotsschild am Waldeingang steht und keine Schranke den Weg versperrt – Autos und Motorräder haben auf Waldwegen nichts zu suchen! Sowohl das Fahren als auch das Parken im Wald sind verboten. Es sei denn, der Fahrer besitzt eine Genehmigung der Forstbehörde oder des Waldeigentümers“, so der Umweltminister.

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