Unter Tage: Ein Erdhund bei der Bauabnahme – Wilmas Woche

In der vergangenen Woche hatte "Wilma" eine neue Aufgabe: Auf einer kleinen Tiefbaustelle war sie als Bauaufsicht tätig. Dabei hieß es "Aufgepasst". Denn der Sand birgt Gefahren für Hunde.
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Dackel „Wilma“ liebt es im Sand zu toben.
Dackel „Wilma“ liebt es im Sand zu toben.

Die vergangenen Tage standen im Zeichen des Umbruchs - und das wortwörtlich. Ein Minibagger brach den Boden auf, Bauarbeiter setzten Schächte, legten alte Leitungen frei und packten Neue in den Boden. Mittendrin: natürlich Dackeldame „Wilma“.

Der Baggerlärm, das Aufschütten des Sandes und das Kratzen der Schaufeln im Boden störten „Wilma“ überhaupt nicht. Stattdessen betätigte sie sich als Bauaufsicht: Freudig kletterte der Hund mit in die ausgehobenen Gräben und begutachtete die freigelegten Rohre. Ab und zu steckte sie ihren Fang in den Sand und versuchte eine interessante Wittrung zu winden. Für das menschliche Ohr ein ungewohnter Hundelaut: Es klang, als würde "Wilma" schnorcheln. Wie vom Hafer gestochen sprang sie dann los und tobte über den Sand. Das Tollen im Sand machte ihr sichtlich Spaß.

Während der zweitägigen Baustelle beobachtete "Wilma" genau, wie welches Rohr verlegt wurde, wo gebaggert wurde und wo die Grube bereits wieder geschlossen wurde. Ab und zu half Bauaufsicht „Wilma“ beim Graben mit, wenn sie sich nicht gerade wieder im Sand wälzte.

Gefahr Sandkolik

So gern manche Hunde auch im Sand umhertollen, das Spiel birgt Gefahren. Wenn Hunde zu viel Sand fressen, kann das zu einer Sandkolik führen und tödlich enden. Folgende Symptome treten bei einer Sandkolik auf:

 

  • Magen- und Darmkrämpfe
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung
  • Appetitlosigkeit
  • Druckschmerzen

 

Sollte der Hund unbemerkt viel Sand aufgenommen haben, sollte besser ein Tierarzt aufgesucht werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Vierbeiner regelmäßig und ausreichend Wasser trinkt.

Begleitet die kleine „Wilma“ alle zwei Wochen in ihrem Leben vom Junghund zum Dackel – mit freundlicher Unterstützung von AKAH.

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