Moschusjagd in Grönland

uJ-Redakteur Florian Standke hat eine Gruppe Leser nach Grönland begleitet. Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der unsere Jagd 2/2015 (erscheint am 28.1.). Hier gibt der Autor noch einige Ausrüstungstipps...
Foto: FS
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Kurz vor der Abreise sollten Sie den Wetterbericht genau studieren, denn die Temperaturen können während des Sommers in Grönland (Jagdgebiet = Region Kangerlussuaq) stark schwanken. Durchschnittlich werden im Juli und August zehn Grad Celsius erreicht. Die beiden Monate sind die niederschlagsreichsten im Jahreslauf. Allgemein herrscht aber eher trockenens Klima. Schnell trocknende, atmungsaktive Funktionskleidung, die vor Regen und Wind schützt, ist empfehlenswert (Zwiebelprinzip). In feuchten Sommern machen dem Jäger Moskitos das Leben schwer. Handschuhe, Gesichtsschleier und Anti-Mücken-Mittel sollten nicht fehlen. Hohe Wanderschuhe schützen die Knöchel beim Pirschen und beim Tragen der schweren Trophäe. Ein leichtes Pirschglas (z. B. 10 x 42) ist optimal.
Standardkaliber (z. B. .30-06, .308 Win., 7 x 64,) reichen zwar aus, bilden aber die untere Grenze. Mit einer .300 Win Mag., 9,3 x 62, 9,3 x 64 oder .375 Holland & Holland ist man besser gerüstet. Bei der Geschosswahl sind schwere, harte Projektile zu bevorzugen. Entscheidend ist aber, dass der erste Schuss im Leben sitzt, ansonsten muss auch mit dicken Pillen mehrfach nachgeschossen werden. Die Schussentfernungen liegen in der Regel unter 100 Meter.
FS



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