Jagdunfall in Thüringen: Neue Details zum Unfallhergang

Ende August kam es in Thüringen zu einem Jagdunfall, bei dem sich ein Jäger selbst anschoss. Nun gibt es mehr Details dazu.
Image
Waffe-Zielstock-Raps
Der Mann hatte mit einem Zielstock geschossen (Symbolfoto).

Am 19. August hat sich zwischen Kette und Walkes (Thüringen) ein Jagdunfall ereignet. Ein Schuss hat sich bei der Erntejagd aus einer Jagdwaffe gelöst und den Jäger selbst am Kopf getroffen (wir berichteten). Nun gibt es neue Details, wie es zu diesem Unfall kommen konnte.

Wie die Polizei auf Nachfrage der Redaktion angibt, hat der verletzte Schütze über einen Zielstock geschossen. Als er die Jagdwaffe absetzen wollte, „verhedderte“ sich das Gewehr und drohte aus seinen Händen zu fallen. Aus Angst um die Waffe selbst sowie die darauf befindliche Optik, griff der Jäger mit beiden Händen danach und riss sie sich vor die Brust. Dabei löste sich ein Schuss und verletzte den 52-Jährigen am Ohr. Der Mann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert

Weitere Funktionen
Zu den Themen
Kommentieren Sie