Hundeausbildung: Bindung und Vertrauen beim Hund - Wilmas Woche

Eine gute Kommunikation zwischen Hund und Mensch benötigt Bindung und Vertrauen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Bindung zu Ihrem Hund stärken.
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Wilma-Aufmacher
Wilma sitzt brav auf einem Baumstumpf und wartet auf ihren Abruf.

Seitdem meine Rauhaardackeldame Wilma in meinem Leben ist, begleitet sie mich stets zu allen Anlässen und Orten. Sie zeigte sich dabei stets als treue Begleiterin. Auch wenn wir schon von Beginn an eine recht gute Bindung hatten, habe ich das Gefühl, als wäre diese in den vergangen Tagen noch intensiviert worden.

Bindung durch Vertrauen

Um eine starke Bindung zwischen Hund und Mensch entstehen zu lassen, muss zunächst das Vertrauen gestärkt werden. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert einen dauerhaften und konsequenten Umgang mit dem Hund, dem Wissen über Verhalten, Beschäftigung und viel Zeit.

Spiele und Übungen stärken Kommunikation

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Suchspiel
Bei einem Suchspiel im bewachsenen Gelände hält Wilma immer wieder Kontakt zu mir.

Aufgaben, die gemeinsam mit dem Hundeführer bewältigt werden, stärken die Hund-Mensch-Beziehung ungemein. Welche Aufgaben das im einzelnen sind, hängt von der Hunderasse und der Eignung ab. Ob Jagdhund, Hütehund oder Schoßhund – Spiel und Übungen weiß jeder Vierbeiner zu schätzen. Dabei gilt es in den gemeinsamen Spiel- und Übungsstunden Talente zu fördern, den Hund aber nicht zu überfordern.

Beim Spiel und in den Übungen lernt nicht nur der Hund sein Herrchen oder Frauchen besser zu verstehen, auch der Hundeführer selbst kann hier lernen seinen Hund zu lesen und Verhaltensweisen zu erkennen. So können Sie die Bedürfnisse Ihres Hundes erkennen und das Training mit der Tagesform abstimmen. Hat der Hund gerade Stress oder Angst, bleibt der Hundeführer der ruhige Fixpunkt und löst die angespannte Situation für den Vierbeiner.

Konsequenz stärkt Vertrauen

Feste Regeln und Routinen sind für Hunde nicht langweilig, sondern geben ihnen eine Struktur, an die sie sich orientieren und verlassen können. So fühlt sich der Vierbeiner sicher. Die Konsequenz musst über alles hinweg durchgezogen werden: Zum Beispiel müssen Tonfall, Körpersprache und Signallaut eines Kommandos immer gleich bleiben, damit der Hund versteht, was gefordert ist.

(Erfolgs-) Erlebnisse mit dem Hund

Gemeinsame Erlebnisse verbinden Mensch und Hund miteinander. Das können aufregende Wanderungen sein oder gemeinsames Training. Gerade gemeinsame Jagderlebnisse können das Hund-Mensch-Gespann stärken. So sind es bei Wilma die vielen Ansitze, die wir bereits miteinander verbracht haben sowie das ein oder andere erlegte Stück. Dabei habe ich stets darauf geachtet, dass Wilma die Ereignisse mit etwas Positiven verbindet.

Begleitet die kleine „Wilma“ wöchentlich in ihrem Leben vom Welpen zum Dackel – mit freundlicher Unterstützung von AKAH.

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