Hund trotz Job: Dackel on Tour – Wilmas Woche

In meinem Beruf bin ich häufiger mal unterwegs. Doch wohin dann mit dem Hund?
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Aufmacher
Während ich das Auto für unsere Tour tanke, übernimmt Wilma die Fahrerseite.

Vor und nach der Arbeit mit dem Hund Gassi gehen, dazwischen ist er gut sechs Stunden alleine. Das ist leider für viele Hunde der Alltag. Für die Dackelhündin "Wilma" zum Glück nicht. "Wilma" begleitet mich tagtäglich mit zur Arbeit, sei es im Homeoffice, im Büro oder zu auswärtigen Terminen. Da habe ich Glück, denn nicht bei allen Arbeitgebern sind Bürohunde erlaubt.

Und falls es doch mal nicht passen sollte, dass mich der Hund begleitet, kann ich "Wilma" guten Gewissens bei meinen Eltern lassen. Ich verstehe Hundehalter nicht, die ihre Vierbeiner jobbedingt den ganzen Tag über Stunden allein zuhause lassen. Da würde ich mir im Voraus doch die Gedanken machen, ob ein Hund in mein Leben und die Umstände (Job, Familie, Hobbys, etc.) passt oder nicht. 

Hund im Auto

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Wilma Auto
Entspannt liegt Wilma gesichert im Fußraum des Beifahrers

In der vergangenen Woche ging es für "Wilma" und mich mal wieder auf Dienstreise. Wir hatten an zwei Tagen unterschiedliche Videodrehs für die Serie „Wir Jäger in Niedersachsen“, die auf dem YouTube-Kanal vom Niedersächsischen Jäger läuft. Insgesamt sind wir dafür rund 500 km gefahren. "Wilma" liebt zum Glück das  Autofahren. Gesichert und angeschnallt im Fußraum des Beifahrers, kuschelt sich der Dackel meistens in seine Decke ein und verschläft die gesamte Fahrt.

Während der Dreharbeiten

Dreh
Auch wenn man Wilma auf dem Bild nur erahnen kann, ist sie während des Drehs immer an meiner Seite.

Nachdem "Wilma" alle am Drehort beteiligten Personen freudig begrüßt hatte, verhielt sie sich überwiegend ruhig und unauffällig. Der erste Drehtag war für die junge Hündin nicht ganz so aufregend wie der zweite. An diesem Tag wurden unter anderem in einem Wildpark einige Szenen aufgenommen. Vom Anblick und der Witterung des Damwildes beeindruckt, gab "Wilma" Sichtlaut. Das Rudel Damwild ließ sich davon nicht wirklich aus der Ruhe bringen, zog aber dennoch nach ein paar Minuten außer Sicht. Langsam beruhigte sich die Hündin. Die Szenen im Wildpark konnten ohne weiteres Geläut von "Wilma" abgedreht werden.

Hundemüde

Nach zwei Tagen verschiedener Eindrücke war "Wilma" geschafft. Neben der körperlichen Auslastung war sie vor allem auch geistig gefordert. Viele fremde Menschen, neue Gerüche, technische Geräte, laute Geräusche. Das musste erstmal von so einem kleinen Dackelkopf verarbeitet werden. Hinzu kam, dass ich während des Filmdrehs so eingebunden war, dass "Wilma" kaum Aufmerksamkeit von mir bekam. Ich muss sagen, dass "Wilma" alles tapfer und flexibel mitgemacht hat.

Begleitet die kleine „Wilma“ wöchentlich in ihrem Leben vom Welpen zum Dackel – mit freundlicher Unterstützung von AKAH.

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